Was sich in diesem Regime aendert
- Groessere Stops erfordern kleinere Positionsgroessen bei gleichem Risiko.
- Spreads und Slippage steigen genau dann an, wenn du niedrige Kosten benoetigst.
- Fehlsignale nehmen bei jeder Nachrichteneinspielung drastisch zu.
- Der emotionale Druck korreliert direkt mit der Intensitaet der Kursbewegungen.
Was Optionen ausmacht
- Zeitwertverfall (Theta) arbeitet taeglich gegen Long-Positionen.
- Volatilitaetsausdehnung und -kontraktion treiben die Praemien.
- Definiertes Risiko pro Kontrakt bei eingebautem Hebeleffekt.
- Die Griechen (Delta, Theta, Vega) bestimmen den Gewinn oder Verlust.
Wie man es angeht
- Passe die Positionsgroesse an die Volatilitaet an, nicht an den Kontostand.
- Setze Stops nur so weit wie noetig und verkleinere die Position.
- Handle weniger, aber dafür nur Setups mit hoher Überzeugung.
- Akzeptiere eine niedrigere Trefferquote und wahre ein hohes Chance-Risiko-Verhaeltnis.
- Verstehe die Griechen, bevor du die Groesse festlegst.
- Verkaufe Praemien bei hoher impliziter Volatilitaet, kaufe bei niedriger.
- Definiere den maximalen Verlust pro Trade vor dem Einstieg.
- Beachte das Verfallsdatum und das Ausuebungsrisiko bei Short-Positionen.
Fehler, die man vermeiden sollte
- Gleiche Positionsgroesse wie in ruhigen Marktphasen und Ausstoppen durch Rauschen.
- Handel bei geplanten Wirtschaftsdaten ohne konkreten Plan.
- Revenge-Trading nach einem Verlust durch Volatilitaet.
- Ignorieren der steigenden Kosten durch den hoeheren Spread.
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Sind Optionen riskanter als Aktien?+
Gekaufte Optionen haben ein definiertes Risiko (die Praemie). Leerverkaufte Optionen koennen ein deutlich hoeheres Risiko bergen. Das Risiko liegt im Instrument-Einsatz, nicht im Asset selbst.
Sollte ich bei hoher Volatilitaet nicht handeln?+
Nicht unbedingt, denn hohe Volatilitaet bietet oft die besten Chancen. Die Kunst ist es, die Positionsgroesse anzupassen, statt den Handel komplett einzustellen.